AKK bot Merz noch am Montag Minister-Posten an
doch er lehnte ab ++ Auch Absage an Laschet-Spahn-Team: „Spiele auf Sieg, nicht auf Platz“ - „Kartellbildung zur Schwächung des Wettbewerbs“
Weiter geht es im Rennen um den CDU-Vorsitz.
Nach dem überraschenden Auftritt von Armin Laschet (59) und Jens Spahn (39) reagiert Friedrich Merz (64) auf seine beiden Konkurrenten. Gleich zu Beginn machte er klar: "Ich habe mich entschlossen, wieder für den CDU-Vorsitz zu kandidieren."
"Wir haben seit heute einen offenen Wettbewerb, das begrüße ich ausdrücklich. Das kann der Partei nutzen, ich gehe davon aus, dass es der Partei auch 2020 nützen wird", macht Merz zu Beginn seiner Vorstellung klar. "Wir haben seit heute die Alternative zwischen Kontinuität und Aufbruch und Erneuerung – ich stehe für Aufbruch und Erneuerung."
Nach BILD-Informationen hat Merz zuvor einen Posten im Bundeskabinett abgelehnt.
Demnach hat die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp Karrenbauer am Montag vor der Präsidiumssitzung Merz einen Ministerposten angeboten, Merz lehnte diesen Deal in einem Telefon-Gespräch ab.
Zuvor hatten sich die stellvertretenden Bundesvorsitzenden in einer Sitzung am Montag vor dem Präsidium darauf geeinigt, Merz als Minister gegenüber Merkel durchzusetzen, falls er ins Kabinett wechseln will. Hintergrund war, dass es eine so genannte "Teamlösung" geben sollte.